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Übungen in der Planungsphase

Natürlich sind wie auch in den letzten Jahren Übungen THW-intern und auch mit anderen Katastrophenschutz-Einheiten in Planung.

Wenn diesbezüglich Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören und alles Weitere besprechen zu können.
Dienstag, den 08. Dezember 2009 um 09:09 Uhr

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Ausbildung: Zerschneiden eines ausgebrannten Güterwagon

Nordhausen, Samstag, den 21.11.2009: Am Samstag, den 21. November 2009 führte das Technische Hilfswerk Ortsverband Nordhausen eine überörtliche Ausbildung zusammen mit der Deutschen Bahn AG durch. Ziel der Übung war es das Zerschneiden eines Güterwagons kennen zu lernen und verschiedene Arten des Abstützens eines Wagons herauszufinden. Zusätzlich konnte die Zusammenarbeit mit dem Nofafllmangement der Deutschen Bahn AG geübt werden.

Pünktlich um 08.00 Uhr zum Dienstbeginn fanden sich die Helfer im Ortsverband ein. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung durch den Ortsbeauftragten, welcher noch einmal in Kurzfassung die Themen der Bahnausbildung im letzten Jahr wiederholte, ging es los Richtung Verladebahnhof in Nordhausen. Geübt werden durfte heute im Sinne einer überörtlichen Ausbildung an einem ausgebrannte Güterwagon, welcher in einer vorausgegangenen Übung mit der Feuerwehr und der Bundespolizei angezündet wurde und schon einmal einer Übung diente.

 Heute war es die Aufgabe den Wagon fachmännisch zu zerlegen. Begonnen wurde damit den Wagon mittels des EGS einzurüsten um das Dach ohne Gefahr abtrennen zu können. Während der Aufbau des Gerüstes in vollem Gange war, begann die 2. Bergungsgruppe neben jeder Achse einen Kreuzstapel zu errichten, um beim Durchtrennen der Hauptträger im späteren Verlauf zu verhindern, dass der Wagon einfach zu Boden fällt. Die Variante mit dem Gerüst erwies sich nach kurzer Zeit als ungeeignet für das Territorium, da auf Grund der Breite des Wagons eine millimetergenaue Positionierung hätte stattfinden müssen, welche auf dem matschigen Boden nur schwer möglich war.

 Nach Abbau des schon angefangenen Gerüstes wurde ein Loch in das Dach in der Nähe eines Träger mittels Brennschneider geschnitten, sodass hier eine Anschlagkette durchgezogen werden konnte. Anschließend galt es den Greifzug in Position zu bringen und das Seil leicht vorzuspannen. Auf der gegenüberliegenden Seite begann ein ausgebildeter Brennschneider damit die vertikalen Dachstreben zu zerschneiden, damit das Dach mittels Greifzug abgeknickt werden konnte. Als diese Aufgabe erledigt war wurden die restlichen Streben durchtrennt und es konnte begonnen werden die Hauptträger des Wagons zu trennen. Auch diese Aufgabe wurde gelöst, sodass kurz vor 17.00 Uhr mit dem Rückbau begonnen werden konnte.

 Die Fachgruppe Beleuchtung hielt sich mit ihrer Technik im Hintergrund auf und Unterstützte die Bergungsgruppen bei ihren Aufgaben. Angefordert wurde die Gruppe, da gegen Mittag noch nicht abzusehen war, ob die Aufgabe vor Einbruch der Dunkelheit erledigt werden konnte.

 Alles in allem hat die Übung einen großen Lehreffekt gehabt, da trotz der anfänglichen Fehlplanung mit dem EGS die Aufgaben erledigt werden konnten. Ein Dank gilt Frau Uhlmann des DB Notfallmanagements, welche uns über den Tag begleitet und zusätzlich auf unsere Sicherheit geachtet hat. Im Vorfeld hat Frau Uhlmann bereits ein bestimmtes Territorium extra für uns abgesperrt und eine zusätzliche Sicherheitsbelehrung gegeben.

 Die aktuelle Planung sieht vor evtl. im nächsten Jahr eine weitere Übung zu machen. Hier sollen dann die noch groben Teile in kleine handliche Stücke zerlegt werden, was leider nicht mehr möglich war, da die Technik gegen Ende des Tages kleinere Schäden aufgewiesen hat.